1. Geltungsbereich
Die Firma WEBER erbringt alle Lieferungen und Leistungen ausschließlich
auf Grundlage dieser Geschäftsbedingungen.
Von diesen Geschäftsbedingungen insgesamt oder teilweise
abweichende AGB des Kunden erkennen wir nicht an, es sei denn, wir haben diesen
ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Diese Geschäftsbedingungen gelten
auch dann ausschließlich, wenn wir in Kenntnis entgegenstehender AGB des
Kunden unsere Leistungen vorbehaltlos erbringen.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für
zukünftige Geschäfte der Parteien.
Änderungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen
werden 14 Tage nach deren Veröffentlichung auf der Reisemobil-Vermieter-Homepage
wirksam, sofern der Kunde den jeweiligen Änderungen nicht spätestens
14 Tage nach der Veröffentlichung widerspricht.
2. Leistungspflichten
2.1
WEBER gewährleistet eine Erreichbarkeit seiner Internet-Webserver
von 99% im Jahresmittel. Hiervon ausgenommen sind Zeiten, in denen der Webserver
aufgrund von technischen oder sonstigen Problemen, die nicht im Einflussbereich
von WEBER liegen (höhere Gewalt, Verschulden Dritter etc.) über das
Internet nicht zu erreichen ist.
2.2
Für jeden Kunden kann nur ein Eintrag im Reisemobil-Vermieter-Portal
eingerichtet werden.
3. Vertragsangebot, Vertragsschluss, Vertragsbeendigung
3.1
Der Vertrag kommt erst mit Gegenzeichnung des Kundenantrags
durch WEBER oder mit der ersten Erfüllungshandlung zustande.
3.2
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Das Vertragsverhältnis
kann von beiden Parteien ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von 30
Tagen zum Monatsende gekündigt werden.
3.3
Werden von Dritten gegenüber WEBER Ansprüche wegen
tatsächlicher oder behaupteter Verletzung Rechte Dritter gemäß
Ziffer 9.2 Satz 1 geltend gemacht, ist WEBER berechtigt, den Eintrag des Kunden
unverzüglich zu sperren. WEBER ist darüber hinaus zur fristlosen Kündigung
des Vertrags berechtigt.
3.4
Unberührt bleibt das Recht beider Parteien zur Kündigung
aus wichtigem Grund. Ein wichtiger Grund liegt für WEBER insbesondere vor,
wenn
• der Kunde mit der Zahlung der Entgelte für mehr als 20 Kalendertage
in Verzug gerät;
• der Kunde trotz Abmahnung innerhalb angemessener Frist Einträge
nicht so umgestaltet, dass sie den AGB Anforderungen genügt.
3.5
Jede Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.
4. Preise und Zahlung
4.1
WEBER ist, sofern der Vertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen
ist, berechtigt, die Preise jederzeit zu erhöhen. Die Änderung wird
wirksam, wenn WEBER innerhalb von 6 Wochen nach Zugang der entsprechenden Änderungsmitteilung
beim Kunden kein Widerspruch des Kunden zugeht. WEBER wird den Kunden mit der
Änderungsmitteilung auf die Widerspruchsfrist und die Folgen eines unterlassenen
Widerspruchs hinweisen. Die Preise sind Festpreise. Im Verzugsfall ist WEBER
berechtigt, Zinsen in Höhe von 6% p.a. über dem jeweiligen Basiszinssatz
nach dem Diskontsatz-Überleitungsgesetz zu verlangen und die entsprechende
Internet- Präsenz des Kunden, auch des Kunden des Wiederverkäufers,
sofort zu sperren.
4.2
Der Kunde ist verpflichtet, die Vergütung im Voraus zu
zahlen. Der Abrechnungszeitraum bestimmt sich nach dem jeweils bestellten Tarif
(laut aktueller Leistungsbeschreibung), längstens jedoch auf 12 Monate.
Gesonderte Vereinbarungen mit dem Kunden haben Vorrang. Die Rechnung wird dem
Kunden pro Quartal auf dem Postwege zugestellt. Verlangt der Kunde eine monatliche
Versendung der Rechnung auf dem Postweg, ist WEBER berechtigt, hierfür
pro Rechnung € 3,00 zu verlangen.
4.3
Der Kunde ermächtigt WEBER, die von ihm zu leistenden
Zahlungen zu Lasten eines vom Kunden zu benennenden Kontos einzuziehen.
4.4
WEBER ist berechtigt, die Aktivierung eines Eintrages erst
nach Zahlung der für die Registrierung vereinbarten Entgelte vorzunehmen.
4.5
Gegen unsere Forderungen kann der Kunde nur mit unwidersprochenen
oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Entsprechendes
gilt für die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts sowie der
Einrede gemäß den § 639 Abs. 1 BGB und § 478 Abs. 1 BGB.
5. Rechte Dritter
Der Kunde darf keine Rechte Dritter verletzen, insbesondere
muss das Namensrecht bei den Einträgen berücksichtigt werden.
Da die Daten aller Einträge durch die jeweiligen Kunden selbst gepflegt
werden, ist jeder Kunde für die Richtigkeit seines Eintrages selbst Verantwortlich.
Der Kunde sichert zu alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen zu machen
um Komplikationen durch Falscheinträge zu vermeiden.
Die Firma Weber weist darauf hin, dass alle im Portal genutzten Markennamen
Eigentum der jeweiligen Inhaber sind.
6. Haftung
6.1
Für Schäden haftet WEBER nur dann, wenn WEBER oder
einer ihrer Erfüllungsgehilfen eine wesentliche Vertragspflicht (Kardinalpflicht)
in einer den Vertragszweck gefährdenden Weise verletzt hat oder der Schaden
auf grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz von WEBER oder einer ihrer Erfüllungsgehilfen
zurückzuführen ist. Erfolgt die schuldhafte Verletzung einer wesentlichen
Vertragspflicht (Kardinalpflicht) nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich,
ist die Haftung von WEBER auf den Schaden beschränkt, der für WEBER
bei Vertragsschluss vernünftigerweise voraussehbar war, höchstens
aber einem Jahresbeitrag des vom Kunden bestellten Leistungspaketes entspricht.
6.2
Die Haftung von WEBER wegen zugesicherter Eigenschaften, bei
Personenschäden sowie aufgrund zwingender gesetzlicher Vorschriften bleibt
unberührt.
6.3
In jedem Fall ist die Haftung von WEBER beschränkt auf
einen Betrag von € 500,00 pro Schadenfall.
7. Internet-Präsenz, Inhalte von Internet-Seiten
7.1
Der Kunde ist verpflichtet, auf seine Internet-Seite eingestellte
Inhalte als eigene Inhalte unter Angabe seines vollständigen Namens und
seiner Anschrift zu kennzeichnen. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass eine
darüber hinausgehende gesetzliche Kennzeichnungspflicht z.B. bestehen kann,
sofern auf den Internet-Seiten Teledienste oder Mediendienste angeboten werden.
Der Kunde stellt WEBER von allen Ansprüchen Dritter frei, die auf einer
Verletzung der vorgenannten Pflicht beruhen.
7.2
Der Kunde darf durch den Eintrag sowie dort eingeblendete Banner
nicht gegen gesetzliche Verbote, die guten Sitten und Rechte Dritter (Marken,
Namens-, Urheber-, Datenschutzrechte usw.) verstoßen. Insbesondere verpflichtet
sich der Kunde, keine pornographischen Inhalte und keine auf Gewinnerzielung
gerichteten Leistungen anzubieten oder anbieten zu lassen, die pornographische
und/oder erotische Inhalte (z.B. Nacktbilder, Peepshows etc.) zum Gegenstand
haben. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung gegen vorstehende Verpflichtung
verspricht der Kunde unter Ausschluss der Annahme eines Fortsetzungszusammenhangs
die Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von € 10.100,00 (in Worten:
zehntausendeinhundert Euro).
7.3
WEBER ist nicht verpflichtet, die Einträge des Kunden
auf eventuelle Rechtsverstöße zu prüfen. Nach dem Erkennen von
Rechtsverstößen oder von Inhalten, welche laut AGB unzulässig
sind, ist WEBER berechtigt, die entsprechende Einträge zu sperren. WEBER
wird den Kunden unverzüglich von einer solchen Maßnahme unterrichten.
8. Pflichten des Kunden
8.1
Der Kunde sichert zu, dass die von ihm gemachten Angaben richtig
und vollständig sind. Er verpflichtet sich, WEBER jeweils unverzüglich
über Änderungen der mitgeteilten Daten zu unterrichten und auf entsprechende
Anfrage von WEBER binnen 15 Tagen ab Zugang die aktuelle Richtigkeit erneut
zu bestätigen. Dieses betrifft insbesondere
• Name und postalische Anschrift des Kunden
• Name, postalische Adresse, E-Mail-Adresse sowie Telefon- und Telefax-Nummer
des technischen Ansprechpartners für den Eintrag
• Name, postalische Adresse, E-Mail-Adresse sowie Telefon- und Telefax-Nummer
des administrativen Ansprechpartners für den Eintrag
8.2
Der Kunde verpflichtet sich, von WEBER zum Zwecke des Zugang
zu deren Dienste erhaltene Passwörter streng geheim zu halten und den Provider
unverzüglich zu informieren, sobald er davon Kenntnis erlangt, dass unbefugten
Dritten das Passwort bekannt ist. Sollten infolge Verschuldens des Kunden Dritte
durch Missbrauch der Passwörter Leistungen von WEBER nutzen, haftet der
Kunde gegenüber WEBER auf Nutzungsentgelt und Schadensersatz.
8.3
Der Kunde ist verpflichtet, seine Internet-Seite so zu gestalten,
dass eine übermäßige Belastung des Servers, z.B. durch CGI-Skripte,
die eine hohe Rechenleistung erfordern oder überdurchschnittlich viel Arbeitsspeicher
beanspruchen, vermieden wird. WEBER ist berechtigt, Seiten, die den obigen Anforderungen
nicht gerecht werden, vom Zugriff durch den Kunden oder durch Dritte auszuschließen.
WEBER wird den Kunden unverzüglich von einer solchen Maßnahme informieren.
8.4
Der Kunde verpflichtet sich, auf den bei WEBER abgelegten Präsenzen
keine Chats zu betreiben.
9. Datenschutz
9.1
WEBER weist gemäß § 33 BDSG darauf hin, dass
personenbezogene Daten im Rahmen der Vertragsdurchführung gespeichert werden.
WEBER weist des weiteren darauf hin, dass die Daten im Rahmen der Vertragsdurchführung
über das Portal veröffentlicht werden einschließlich der öffentlichen
Abfragemöglichkeit im Reisemobil-Vermieter-Portal.
10. Schlussbestimmungen
10.1
Jegliche Änderungen, Ergänzungen oder die teilweise
oder gesamte Aufhebung des Vertrages bedürfen der Schriftform, auch die
Abänderung oder Aufhebung des Schriftformerfordernisses. Ausschließlicher
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist, wenn der
Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts, öffentlich
- rechtliches Sondervermögen oder im Inland ohne Gerichtsstand ist, Lindau.
Für die von WEBER auf der Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen
abgeschlossenen Verträge und für aus ihnen folgende Ansprüche
gleich welcher Art gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland
unter Ausschluss der Bestimmungen zum Einheitlichen UN-Kaufrecht über den
Kauf beweglicher Sachen.
10.2
Sollten Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen
und/oder des Vertrages unwirksam sein oder werden, so berührt dies die
Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Vielmehr gilt anstelle jeder
unwirksamen Bestimmung eine dem Zweck der Vereinbarung entsprechende oder zumindest
nahekommende Ersatzbestimmung, wie sie die Parteien zur Erreichung des gleichen
wirtschaftlichen Ergebnisses vereinbart hätten, wenn sie die Unwirksamkeit
der Bestimmung gekannt hätten. Entsprechendes gilt für Unvollständigkeiten.